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Form · Asscher

Verlobungsringe mit Asscher-Diamant

Der Asscher-Diamant ist ein quadratischer Stufenschliff mit ausgeprägt abgeschnittenen Ecken, der eine achteckige Kontur und ein konzentrisches Spiel von Licht und Schatten erzeugt — ein Effekt, der mit einem unendlichen Spiegelgang verglichen wird. Er ist der markanteste Diamant der Art-déco-Ära und steht jedem, der klare Geometrie, Ruhe und Vintage-Eleganz mag.

Dank höherer Krone und kleinerer Tafel bietet der Asscher für Verhältnisse eines Stufenschliffs mehr Brillanz und Feuer. Seine offenen Facetten zeigen das Innere des Diamanten jedoch in voller Pracht — daher lohnt es sich bei dieser Form, zu höherer Reinheit und Farbe zu greifen.

  • Zertifikat GIA · IGI · HRD ab 0,30 ct
  • Fertigung in unserer tschechischen Goldschmiedewerkstatt
  • Diamanten mit Fokus auf Reinheit ausgewählt
Verlobungsringe mit Asscher-Diamant

Kollektion · Asscher

Ausgewählte Ausführungen mit Asscher-Diamant

Wählen Sie Ihren Verlobungsring mit Asscher-Diamant ganz nach Ihren Vorstellungen.

So funktioniert es

Von der Beratung zum fertigen Ring

Vier Schritte — von der ersten Beratung bis zur Übergabe des fertigen Rings mit Diamantzertifikat.

  1. 01

    Beratung

    Wir besprechen Ihre Vorstellung, Ihr Budget und den Termin — persönlich oder online. Unverbindlich und in Ihrem Tempo.

  2. 02

    Diamantauswahl

    Wir wählen einen zertifizierten natürlichen oder im Labor gezüchteten Diamanten nach den 4C direkt für Ihren Ring aus.

  3. 03

    Entwurf und Fertigung

    Wir erstellen den Entwurf, stimmen die Details ab und fertigen den Ring von Hand in unserer tschechischen Goldschmiedewerkstatt.

  4. 04

    Übergabe und Pflege

    Wir übergeben den Ring mit Diamantzertifikat. Wir bieten Gravur, Größenanpassung sowie lebenslange Pflege des Schmuckstücks.

Warum Asscher

Geometrie und Lichtspiel des Art-déco-Klassikers

Asscher ist ein quadratischer Stufenschliff, dessen lange, parallele Facetten sich in konzentrischen Reihen von der Tafel zur Rundiste ziehen. Statt der schnellen Blitze des runden Brillanten zieht er den Blick nach innen — helle und dunkle Flächen laufen symmetrisch zur Mitte zusammen und bilden ein Muster, das mit einem unendlichen Spiegelgang oder den sich langsam drehenden Flügeln einer Windmühle verglichen wird. Die ausgeprägt abgeschnittenen Ecken geben dem Diamanten eine achteckige Kontur und schützen zugleich die empfindlichsten Stellen vor dem Abplatzen.

Die Form entstand 1902 in Amsterdam und bleibt seit einem Jahrhundert ein Symbol des Art déco — von Geometrie, Symmetrie und zurückhaltender Eleganz. Sie steht aber auch dem zeitgenössischen Minimalismus: Ihr ruhiger, architektonischer Charakter kommt in einem schlichten Solitär ebenso zur Geltung wie in einer Vintage-Fassung. Asscher ist die Wahl für all jene, die nicht möglichst viel Funkeln suchen, sondern Ordnung, Tiefe und einen unverwechselbaren Ausdruck.

Geometrie und Lichtspiel des Art-déco-Klassikers

Worauf beim Asscher zu achten ist

Reinheit und Farbe entscheiden

Beim Asscher zählt von den 4C die Reinheit am meisten. Die offenen Stufenfacetten bieten kein feines „Mosaik" aus Brillanz, das Einschlüsse verbergen würde — was im Inneren des Diamanten ist, ist sichtbar, und das konzentrische Muster kann einen zentral gelegenen Einschluss optisch spiegeln und vervielfachen. Für einen augenreinen Eindruck empfehlen wir daher in der Regel eine Reinheit ab VS2 aufwärts; bei SI1 ist es ratsam, den Diamanten sorgfältig zu prüfen. Die Farbe tritt bei Stufenschliffen deutlicher hervor als bei Brillanten und „setzt" sich gern in den abgeschnittenen Ecken — für einen kühl-weißen Eindruck in Platin oder Weißgold wählen wir die Farbe D–F, ein hervorragender Kompromiss ist G–H.

Ein echter Asscher soll quadratisch sein: Verhältnis von Länge zu Breite 1,00–1,05∶1. Über diesem Wert wirkt der Diamant eher wie ein kurzes Rechteck und nähert sich dem Smaragdschliff. Fancy-Formen wie der Asscher werden von GIA zudem nicht mit einer Schliffnote wie der runde Brillant bewertet, daher beurteilen wir die Qualität direkt anhand der Proportionen, der Symmetrie sowie von Fotos oder Video des konkreten Diamanten. All das gehen wir bei der Beratung gerne gemeinsam durch.

Fassung und Metall

Solitär, drei Steine und Halo

Die achteckige Kontur des Asschers passt zu mehreren Fassungsstilen. Die klarste Ausführung ist der Solitär mit Eckkrappen, die den abgeschnittenen Ecken folgen und die Geometrie sowie das Lichtspiel ungestört zur Geltung kommen lassen. Eine klassische Art-déco-Komposition sind drei Steine mit Baguette-Diamanten an den Seiten — lauter gerade Flächen und parallele Facetten in einer Linie. Ein achteckiges Halo vergrößert den Diamanten optisch und rahmt seine Kontur; eine Zargenfassung (Bezel) umfasst den Diamanten vollständig und wirkt modern und zurückhaltend.

Die Metallwahl geht Hand in Hand mit der Farbe des Diamanten. Ein farbloser Asscher (D–F) kommt in Platin oder Weißgold mit neutralem, kühlem Glanz wunderbar zur Geltung. Wenn Sie eine wärmere Farbe (I–J) wählen, ergänzt sie Gelb- oder Roségold elegant, dessen Ton mit dem Diamanten harmoniert, statt zu kontrastieren. Eine Vintage-Fassung mit Milgrain und handgravierten Schultern ehrt dann den Art-déco-Ursprung dieser Form.

Häufige Fragen

Beratung

Wählen Sie Ihren maßgeschneiderten Asscher-Diamanten

Bei einer unverbindlichen Beratung gehen wir gemeinsam Reinheit, Farbe, Proportionen und Fassung durch und wählen den Asscher-Diamanten nach Ihren Vorstellungen aus. Den Ring fertigen wir anschließend nach Maß in unserer Goldschmiedewerkstatt.